Willkommen beim NABU Göttingen


Kontrolle der Winterquartiere

Liebe Naturfreunde,
noch letzte Woche hatte ich drei Winterquartiere kontrolliert und nur wenige Fledermäuse sehen können. Wegen den wärmeren Temperaturen haben die meisten Tiere ihr Winterquartier verlassen oder gewechselt und bekannte Zwischenquartiere aufgesucht. Die jetzige Regenperiode wird einfach verschlafen.
Manchmal sollten wir das auch können! Es waren Mausohren und Langohren, die ich noch bestimmen konnte.
Alle im Jahr festgestellten Fledermäuse werden von mir auf gesonderten Meldebögen erfasst und dem NLWKN und der Unteren Naturschutzbehörde zur Verfügung gestellt. Das sind wichtige Daten, die z. B. bei Bauplanungen mit einfließen sollen. So haben u. a. die zurück liegenden Schwarzstorchmeldungen bei der Windradplanung am Hohen Stein sicherlich Einfluss nehmen können.
Im Anhang noch ein Bild vom Mausohr im Winterquartier und eine erstellte Statistik von 2016 dass ein breit gefächertes Artenhilfsspektrum aufzeigt.

 

Viele Grüße von HJH  (Fotos: Haberstock)
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Monitoring, Einsätze etc.
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15 Jahre NABU Stiftung - Führung im Schutzgebiet

Auch der 09. April 2017 ist es Wert im Kalender ein Kreuz zu finden. Die NABU-Stiftung Berlin besteht 2017 15 Jahre. Ein Zeitraum, auf dem sicherlich mit viel Freude und Stolz zurück geschaut werden kann. Auch ein Anlass für die Stiftung bundesweit in ausgesuchten Schutzgebieten Führungen an zu bieten. Wir sind auch dabei. Am Sonntag den 09. April ab 14.00 Uhr starten wir zu einem Rundgang durch unser Schutzgebiet. Schwerpunkt sind die Frühjahrsblüher, die uns Ursula und Wolfgang vorstellen wollen. Der Schutzgebietsbetreuer berichtet zwischendurch über Maßnahmen im Schutzgebiet.

 

Nach dem Rundgang (ca. 2-2,5 Stunden) wäre ein Abschluss in der Gaststätte Bürmann möglich (muss ich noch fragen ob frei). Dazu brauchst aber feste Anmeldungen.  (H-J H)

Notizen aus dem Naturerbe "Bührener Schedetal"

Liebe Naturfreunde,
schon zum Anfang des Monats Januar wurde ich wegen einer umgefallenen Silberweide im unteren Bereich unseres Schutzgebietes zum Ortstermin gebeten.
Die Silberweide war vom gegen über liegenden Ufergrundstück zu uns rüber gefallen (s. Foto). Auf unserer Seite werden wir den Kronenbereich absägen und im Randbereich soweit aufschichten. Der Eigentümer von gegenüber wird den Stamm auf seine Seite ziehen um weitere Anstauungen zu mindern.
Beim Rundgang durch das Schutzgebiet konnte ich noch mehr umliegende Bäume feststellen. Mit Simon von der Stiftung wurde vereinbart, die im oberen Tal am Weg liegenden Bäume zum Teil als Brennholz zu nutzen und den Rest als Totholzhecke auf zu schichten.
Vorgestern bin ich wegen der Planung nochmals bei den Bäumen am Weg gewesen. Irgendwie war es weniger geworden. Es war nichts zu sehen, alles super weg geräumt, nur auf dem Weg lag Sägespäne. Gut das ich Bilder gemacht hatte, ansonsten hätte ich gesagt du täuscht dich da.
Auf Bild vier lag eine Baumgruppe, jetzt liegt nur noch der rechte Baum da. Oder auch nicht mehr? Schon sehr dreist einfach die Bäume so mit zu nehmen.

 

Mal schauen ob ich raus bekomme wer das war. (Text + Fotos: Hans-Joachim Haberstock)

Nun können sie kommen.....

21.02.2017

Kraniche am Himmel, viele Singvögel in den Bäumen und erste Pflanzen sprießen.

die Amphibien werden wohl in Kürze die Teiche beleben.

Den kleinen Anhänger haben wir heute abgeholt. BB


Letzter Arbeitseinsatz vor der "Amphibiensaison"

18.02.2017

Heute hatten wir einen sehr mühsamen aber erfolgreichen Arbeitseinsatz.

Unser kleines Arbeitstier "HONDI" streikte nach wenigen Minuten und niemand,

selbst ein Forstmann der gerade vorbei kam, hatte einen Zündkerzen Schlüssel mit.

Also wurden alle Geräte zum Grundstück geschleppt !

Ein älteres Ehepaar bot uns spontan eine Garage in Gr. Lengden an,

um die Werkzeuge und HONDI dort zu lagern, da wir den Anhänger am Waldrand deponieren. 

Ein besonderes Lob bekommt heute Dirk Zimmermann (2. Vors.).

Er hat stundenlang mit dem Freischneider die Stockausschläge entfernt.

Viel Energie haben wir noch für das Auto von Annettes Freundin gebraucht.

Sie war in den Grasweg gefahren und kam nicht wieder frei.

Nach einigen Versuchen haben wir mit Muskelkraft den PKW wieder auf den Waldweg bekommen.

Als Belohnung, nach getaner Arbeit, gab es dann eine kräftige Brotzeit

mit "Göttinger Stracke" und unserer geliebten Jagdwurst. Nur die Gurken  hat Dirk vermisst.

Zu Hause auf dem Hof angekommen, habe ich die Zündkerze gereinigt und HONDIs Motor lief sofort.

Dirk beobachtet in den nächsten Wochen die Goldfisch Population im ersten Teich.

Evtl. stellt er einen Krötenzaun auf damit die Amphibien die anderen 4 Teiche nutzen. (BB)

 

 

 



Amphibie des Jahres 2017

Das Reptil des Jahres wird von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und mehreren Partnerorganisationen gekürt, darunter der NABU-Bundesfachausschuss Feldherpetologie. Abwechselnd werden entweder ein Reptil (Kriechtier) oder eine Amphibie (Lurch) vorgestellt.

Amphibie dies Jahres 2016 ist der Feuersalamander. Alle Bilder von BB


"FICHTE"    ---   Baum des Jahres 2017

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